Das Modellprojekt "Leben findet Innenstadt" PDF Drucken
Die Gründung der interessengemeinschaft interesSAND… geht auf das von der Obersten Baubehörde initiierte Modellvorhaben "Leben findet Innenstadt – öffentlich-private Kooperationen zur Standortentwicklung" zurück, das bayernweit von zahlreichen Verbänden und Institutionen unterstützt wird.

Das Modellvorhaben hat sich zum Ziel gesetzt, einem Ausbluten der Innenstädte entgegenzuwirken. Im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft sollen sich Immobilieneigentümer, Gewerbetreibende und Bewohner aktiv an der Strukturverbesserung und Aufwertung des Projektgebiets beteiligen. Dabei geht es darum, beispielhafte und innovative Ideen zur Standortstärkung zu entwickeln und dabei besonders private Aktivitäten und Investitionen anzustoßen. Des Weiteren soll die Lebendigkeit der Innenstädte durch verschiedene Aktivitäten gestärkt werden, um den urbanen Zusammenhang von Wohnen, Arbeiten, Versorgen und Kultur wieder attraktiv zu machen.

Unter 47 Bewerbungen wurde Bamberg mit dem Projektgebiet „Sand“ Anfang 2006 als eine von zehn Modellstädten zur Teilnahme ausgewählt. Gewerbetreibende, Anwohner und Hauseigentümer hatten zuvor gemeinsam mit der Stadt eine Bewerbung für die Initiative eingereicht. Unter dem Titel "interesSAND…" umfasste die Bewerbung Maßnahmen im Bereich der stadtteilinternen Kommunikation und im Marketing, innovative Ideen im kulturellen Bereich und im Immobilienmanagement, Investitionen im öffentlichen Raum sowie viele weitere Ansätze.

Am 13.02.2006 wurde die interessengemeinschaft interesSAND… als nicht eingetragener, gemeinnütziger Verein gegründet, der für die Umsetzung der Projektziele im „Sand“ die Federführung übernommen hat. Als "lokale Akteure" wurden Harald Spitzner (Vorsitzender), Ulrike Heucken (stellvertretende Vorsitzende), Michael Mahr (Schatzmeister), Volker Wrede und Ekkehard Arnetzl in den Vorstand gewählt. Außerdem gehören dem Vorstand kraft Satzung Vertreterinnen und Vertreter wichtiger städtischer Ämter an: Andreas Christel (Tourismus & Kongress Service), Kornelia Towstoles (Ordnungsamt), Thomas Beese (Stadtplanungsamt) sowie Dagmar Neumann als Nachfolgerin von Christian Wonka (Amt für Wirtschaft). Begleitet wird das Projekt durch ein Straßenmanagement, für das seit Mai 2006 Markus Schäfer und Yvonne Slanz vom Büro transform zuständig sind.
 
 
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